Das passende Board finden
Den richtigen Snowboard-Shape zu finden, ist nicht immer ganz einfach. Körpergröße, Gewicht, Schuhgröße, Fahrstil, Erfahrung und das bevorzugte Terrain beeinflussen maßgeblich, wie sich ein Board auf dem Schnee fährt.
SHAPES
Alle unsere Snowboards sind dafür ausgelegt, auf harter Piste sauber zu carven und gleichzeitig mühelos durch tiefen Schnee zu schweben. Auf dieser gemeinsamen Grundlage sorgen kleine Unterschiede in Outline, Breite, Sidecut und Profil für ein jeweils anderes Fahrgefühl. Generell sind all unsere Shapes im Vergleich zu den meisten klassischen Snowboards breiter ausgelegt. Dadurch entsteht ein einzigartiges Kurvengefühl, ohne dass es zu Boot Drag kommt, also wenn die Zehen oder Fersen über die Kante des Snowboards hinausragen und beim Aufkanten im Schnee schleifen.
Einen Überblick über all unsere Shapes bekommst du in unserem Tech-Talk-Video weiter unten. Darin führt Nicholas Wolken durch das komplette KORUA Shapes Lineup und erklärt, wofür die einzelnen Boards entwickelt wurden und für welchen Fahrstil sie sich am besten eignen. Wenn du detailliertere Informationen zu den einzelnen Shapes möchtest, schau dir auch unsere Product Overview Videos an.
GRÖßE
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass man unsere Boards kürzer fahren sollte. Bei KORUA empfehlen wir jedoch, dass weniger erfahrene Rider unsere Boards im der Länge ihrer aktuellen Twin-Boards („true to size“) fahren. Fortgeschrittene und erfahrene Rider können je nach Shape, Fahrstil und persönlichen Vorlieben 2–10 cm länger fahren. Eine Ausnahme bilden einige Shapes wie Otto, Transition Finder und Dart, die eher „true to size“ gefahren werden. Die Boardlänge spielt eine wichtige Rolle dabei, wie sich ein Shape in Bezug auf Flex, Auftrieb und Geschwindigkeit verhält. Wird das Board zu stark gekürzt, kann sich das ursprünglich vorgesehene Fahrgefühl deutlich verändern. Für weitere Informationen empfehlen wir dir unseren Size Guide, oder eine E-Mail an info@koruashapes.com bzw. eine Nachricht über Instagram zu senden.
PLUS vs CLASSIC
Einige unserer Shapes sind sowohl in der bewährten Classic-Version als auch in der hochwertigen Plus-Konstruktion erhältlich. Während Outline und Specs identisch bleiben, unterscheiden sich die verwendeten Materialien deutlich, und damit auch das Fahrgefühl. Generell sind die Plus-Boards leichter und direkter bzw. reaktionsfreudiger, während die Classic-Boards stärker gedämpft sind. Durch die Kombination aus Carbonfaser und einem Paulownia-Pappel-Holzkern sind die Plus-Boards zudem torsionssteifer. Die Classic-Shapes sind dagegen etwas fehlerverzeihender. Vom Tip bis zum Tail haben die Classic- und Plus-Boards einen ähnlichen Flex. Eine Ausnahme bilden das Bullet Train Plus und das Cafe Racer Plus, die zusätzlich mit einer Schicht Titanal ausgestattet sind. Diese Aluminiumlegierung absorbiert Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten, verbessert den Kantenhalt und sorgt für extreme Stabilität beim Carven auf harten Pisten.
QUIVER
Bei unserem gesamten Lineup wirst du feststellen, dass wir keine Grafiken an unseren Boards nutzen und über die Jahre hinweg weitgehend fast alles gleich bleibet. Anstatt die Designs jede Saison zu ändern, konzentrieren wir uns auf kontinuierliche, schrittweise Weiterentwicklungen unserer Shapes und Konstruktionen. Dabei fließen laufend Feedback und Erfahrungen ein, um das bestmögliche Fahrerlebnis zu bieten. Dieser Ansatz ermöglicht es Ridern, sich über die Jahre eine Auswahl verschiedener Shapes aufzubauen, ohne dass sich ein Board irgendwann veraltet anfühlt. Daher empfehlen wir, mit einem Shape zu starten, der zu deinem Fahrkönnen und Fahrstil passt, und darauf aufbauend deinen persönlichen Quiver zusammenzustellen. Wenn du auf der Suche nach einem vielseitigen Allround-Board für unterschiedlichste Bedingungen bist, empfehlen wir als Einstieg das Pencil oder Transition Finder.